Ja, Design im Sinne des Wettbewerbs schließt Industriedesign und technisches Design ein.
Kann ich das Prototypenbudget dafür erhalten?
Nein, die Prototypenfertigung und die Vorbereitung einer Serienproduktion müssen entweder in der Picardie oder Thüringen erfolgen. In Kooperation mit den Organisatoren des Wettbewerbs werden hierfür Angebote eingeholt und Aufträge erteilt.
Wenn ich gewinne, was passiert mit dem restlichen Budget.
Die Jury entscheidet ob das Budget auf einen weiteren Wettbewerbsbeitrag aufgeteilt wird. Auf jeden Fall wird das gesamte Preisgeld ausgeschüttet.
Der Fokus des Wettbewerbs liegt auf Komponenten, Objekten, oder Produkten welche die Verwendung von ökologischen und nachwachsenden Materialien einschließen und die Anwendungsmöglichkeiten dieser Materialien aufzeigen. Wenn Ihre Maschine keine ökologischen und nachwachsenden Materialien in ihrer Konstruktion beinhaltet, kann diese nicht am Wettbewerb teilnehmen.
Ja, aber Sie müssen ihr Material mit einem Anwendungsbeispiel präsentieren.
- € 30.000,- werden dafür nicht ausreichen, wenn ich gewinnen sollte.
Das Ziel des Wettbewerbs ist nicht ein Gebäude zu errichten, aber die Verwirklichung zu unterstützen. Bestimmte Gebäudeelemente können zu Demonstrations- oder Promotionszwecken sowie zu Tests gefertigt werden. Die Prototypenfertigung soll Entwicklungen absichern bevor diese zum Einsatz kommen.
Ja, Holz ist ein nachwachsendes Material, aber wir empfehlen auch über die Verwendung von neuen ökologischen und nachwachsenden Materialien nachzudenken, da sich hier auch neue gestalterische Möglichkeiten ergeben. Auf jeden Fall sollten Sie die Gesundheits- und Umweltverträglichkeit der im Herstellungsverfahren eingesetzten Komponenten überprüfen und auch die Ökobilanz des Entwurfes klären, dies kann positiv in die Bewertung einfließen.
Auf jeden Fall, allerdings sollte der Nutzen geklärt sein. Dazu stellen Sie bei der Einreichung kurz das Material vor und erläutern sie die Herkunft und die Verarbeitung. Zu beachten sind auch die mit dem Material verbundenen CO2-Emissionen. Falls es sich hierbei um ein exotisches Material aus z.B. dem Pazifikraum handelt, fällt die CO2-Bilanz aufgrund der Transportwege entsprechend ungünstig aus, die kann aber durch Vorteile an anderer Stelle z.B. der Verarbeitung wieder ausgeglichen werden.
Kontaktieren Sie uns, wir können helfen. Manche Materialien lassen sich nicht recyceln, andere ein mal, weitere unbegrenzt, jedoch mit Qualitätseinbusen. Bedenken Sie auch die Entsorgung schon beim Entwurf.
Ja, moderne Farben sind nach ökologischen Gesichtspunkten entwickelt worden und umweltfreundlich. In der Picardie wurde z.B. Indigo wiederentdeckt, ein natürliches Extrakt der Färberwaid. Diese Pflanze bescherte Amiens Reichtum und wurde beim Bau der Kathedrale eingesetzt.
Bedenken Sie, dass ein erfolgreicher Entwurf auch ökonomischen Anforderungen, wie Markteinführung und Reproduzierbarkeit genügt. Daher berücksichtigen Sie beim Entwurf den Kundennutzen, die Entwicklung und das Marketing. Je weniger ein Produkt an Energie für Fertigung, Montage, Transport, Anwendung und Recycling benötigt, desto interessanter wird es sein.
Ein Vertreter aus Ihrer Gruppe der 18 Jahre alt ist, kann die Anmeldung vornehmen.
Sie werden in Thüringen und der Picardie ausgestellt. Wir wollen noch in diesem Jahr viele interessante Orte in ganz Europa für eine Ausstellung finden und die Adressen dann mitteilen.
Nein, die Jury muss unbefangen bleiben und darf nicht in Kontakt mit Ihnen treten und an Ihrem Wettbewerbsbeitrag mitzuwirken. Sie dürfen jedoch an Vorlesungen und Präsentationen der Jurymitglieder teilnehmen. Alle Fragen bezüglich des Wettbewerbs richten Sie bitte an die Kontaktbüros.